Motivation im Alltag

 

Letztens durfte ich in unserem Gebetskreis in Eisenberg über Motivation im Alltag preachen.

 

 

 

Das ist - meiner Meinung nach - eines der wichtigsten Themen in unserem Glaubensleben, da wir die meiste Zeit in unserem Leben damit konfrontiert sind.

Ehrlich gesagt ist das gar nicht so leicht, wie man es sich vielleicht vorstellt.

 

|| Woraus schöpfst du deine Motivation? 

Der Glaube ist nicht nur Teil meines Lebens, sondern mein Fundament. Auf dieser Basis baue ich all mein Tun und Handeln auf. Darauf möchte ich ständig leben: NÄCHSTENLIEBE // Joh 13,34-35

 

|| Wie setzt du deine Ziele um? 

Im Alltag ist alles schwieriger, als auf einem Jugend Festival mit viel Holy Spirit und Feuer im Herzen, doch im Alltag ist man auf sich allein gestellt. Das was ich dir hier sagen kann, ist: Steh auf und verlasse deine Komfortzone! Fang an - jetzt - und schieb es nicht auf!

Mir geht es auch nicht anders, wenn man mal in einem Loch sitzt und einfach nicht rauskommt, keine Motivation zu beten oder Nächstenliebe zu zeigen. Doch du darfst dort nicht bleiben, du musst herauskommen und ein  »LEBEN IN FÜLLE« haben.

Du bist zu GRÖßEREM geschaffen! Be who you are meant to be. 

 

Du kannst dieses Anliegen ins Gebet mit einschließen und Gott bitten, dass er dir dabei hilft und seine Liebe dir zeigt. Gott erhört jedes Gebet!

Er sorgt für dich // 1. Petr 5,7

 

Dieser Prozess erfordert Geduld und Beständigkeit, doch es lohnt sich diesen Schritt auf Gott hin zu wagen! Werde dir jeden Tag bewusst, wie sehr er DICH liebt!

 

AMEN!

 

~ Miriam     (14.04.2019)


Hinfallen, Aufstehen, Krone richten und neu beginnen: Vergebung

 

„Eigentlich geht es mir ziemlich gut. Eigentlich gibt es nichts, worüber ich mich beklagen könnte. Ja, eigentlich bin ich zufrieden mit meinem Leben. Es ist perfekt.“

 

Das denke ich mir immer wieder. Ja, es geht mir gut und das Leben ist schön. Ich lebe in einem schönen Land, habe eine großartige Familie und gute Freunde. Aber warum hüpfe ich dann nicht jeden (oder zumindest fast jeden) Tag voller Freude und Jubel durch den Tag? Warum ist trotzdem nicht jeder Tag Sonnenschein und das Lachen entschlüpft mir immer von selbst?

 

 

Ich glaube, weil das, was nach außen hin perfekt scheint, innen nicht unbedingt perfekt ist. Und dann muss ich mir auch ehrlich eingestehen, dass es mir eben nicht immer gut geht, dass andere zu mir nicht immer gut sind und ich zu anderen auch nicht. Manchmal bin ich auch zu mir selbst nicht gut.

 

Im Großen und Ganzen zufrieden zu sein ist OKAY - mehr auch nicht. Es ist verständlich, dass ich im totalen Stress zu meiner Schwester nicht freundlich bin. Es ist nachvollziehbar, dass ich mich mit einem Anflug von Neid mit meiner Freundin vergleiche.

Aber es ist nur okay, und das reicht für mich nicht. Ich will keine Mittelmäßigkeit, sondern MEHR im Leben und das bedeutet nicht nur so zu handeln wie es alle tun, oder wie es menschlich verständlich ist. Für mich bedeutet es einzugestehen, dass ich Fehler habe, dass ich Vergebung brauche, und dass auch andere meine Vergebung brauchen.

 

„Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.“ (Mt 18,21f).

Die Worte Jesu bedeuten hier wohl soviel wie: Vergib immer!

Das ist ein großer Anspruch. Immer den Anderen zu vergeben, und noch schwieriger: Immer sich SELBST zu vergeben! Aber es ist ein Weg zu einem Leben nach MEHR.

 

Hinter diesen Worten steckt für mich aber auch die große Gewissheit, dass da Einer ist, der uns immer vergibt. Vor allem dann, wenn wir es selbst nicht mehr können. Dann, wenn wir wieder mal mit unseren guten Vorsätzen gescheitert sind.

 

Hinfallen, Aufstehen, Krone richten und neu beginnen: dazu hilft mir Gott durch das Sakrament der Beichte immer wieder. Ich wünsche dir, dass du das in dieser Fastenzeit ebenfalls erfahren kannst!

 

~ Daniela     (07.04.2019)


Wozu bin ich eigentlich berufen im Leben? 

Wozu bin ich geschaffen? 

 

Diese Fragen beschäftigen mich persönlich immer wieder. Dabei wäre die Antwort gar nicht so schwer: „Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig.“ (Lev 19,2) 

Da haben wir es wieder... eine völlig unrealistische Anforderung, denke ich mir. Heilig sein, das schaff ich eh nie. 

 

Doch halt, so kann das nicht gemeint sein! 

 

Was bedeutet es eigentlich heilig zu sein? Es besteht in erster Linie darin, immer mehr vom Wesen Gottes anzunehmen, und Gott ist die Liebe. Dabei darf ich zuerst erfahren, dass ich von Gott geliebt bin und danach diese Liebe auch an die Menschen in meinem Umfeld weitergeben. 

 

„Habt keine Angst vor der Heiligkeit, habt keine Angst, große und hohe Ziele zu setzen“, sagt Papst Franziskus. Gott denkt nicht klein von uns. Er hat uns als seine Kinder geschaffen und traut uns Großes zu. 

 

Jesus selbst sagt: „Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen.“ (Joh 14,12)

Wow, das sind mal starke Worte. Jesus verheißt, dass du und ich Größeres vollbringen können, als er es sogar getan hat. Ich liebe es, wie Gott von uns denkt. 

Dabei hat er uns alle verschieden geschaffen. Jeder hat unterschiedliche Talente, die wir dazu einbringen dürfen, und das ist genau richtig so. 

 

Vielleicht denkst du: Ich kann nichts. Ich bin nirgendwo richtig gut. Doch da möchte ich dir zusprechen: Gott liebt dich genau so wie du bist und traut Dir, ja genau Dir, noch Größeres zu. 

Ich möchte dich diese Woche ermutigen, weiter auf dem Weg der Selbstannahme zu gehen (siehe Blog von Maria vom letzten Sonntag) und darüber hinaus nicht zu klein von Dir zu denken! 

Vielleicht hilft es dir aufzuschreiben, was du bereits gut kannst (z. B. gut kochen, malen, musizieren, zuhören, aufbauende Worte sagen, Dinge reparieren, ausdauernd sein,....) und zu überlegen, wo du gerne noch wachsen möchtest. Sei mutig und wage es Größeres zu träumen!

 

Durch deine Talente kannst du auf deine persönliche Art etwas vom Wesen Gottes widerspiegeln und somit SEINE Liebe weitergeben.

 

Heiligkeit kann verschiedene Facetten haben, gib dich nicht zufrieden mit Mittelmäßigkeit! 

  

~ Lucia     (31.03.2019)


Selbstannahme:

Du bist BESONDERS!"

 

Wie oft fragst du dich: Bin ich geliebt, bin ich wertvoll, bin ich schön?" Sicherlich sehr häufig, vielleicht auch nicht bewusst. Doch was wäre, wenn du dir diese Frage nicht mehr stellen musst, weil du die Antwort weißt und keinem Idealbild, mit dem Wunsch nach Bestätigung, mehr nachjagen musst?

 

Ich persönlich kenne das sehr gut und hab lange nicht verstanden, wie wichtig die Selbstannahme wirklich ist. Wie freier sie das Leben macht, wie glücklicher ich dadurch geworden bin und Fähigkeiten an mir entdecke, die mich zum Staunen bringen. Die größte Herausforderung war für mich, die negativen Gedanken über mich zu entlarven und mir positives zu zu sprechen. Ich stellte mich manchmal vor den Spiegel und redete mir Gutes" zu. Schritt für Schritt motivierte ich mich dadurch und veränderte meine Einstellung gegenüber mir und meinem Umfeld. Ich bin dankbar, Liebe schenken zu können und mich beeindruckt, wie ich dadurch erfüllt werde. Es ist so schön wie viel Lebensqualität und Freude entsteht und wie meine Freundschaften vertrauter und tiefer geworden sind.

 

In "Selbstannahme" steckt das Wort nehmen. Wir besitzen uns nicht, sondern sind ein Geschenk an die Welt und an das eigene Selbst. 

Dieses Geheimnis gilt es zu erkennen, denn dann würden wir begreifen, welche Verantwortung wir tragen!

 

Doch wie geht das in dieser hektischen Zeit, die stark geprägt ist und uns beeinflusst? Sicherlich ist es das Schwerste, sich mit allem, was einen ausmacht, zu lieben, aber auch das Wichtigste, was eingeübt werden sollte. Denn bei diesem Kampf geht es um dein Herz, um deine Identität, ja um Dich!

 

Die größten Hindernisse sind:

● der Unwahrheit anders sein zu müssen mehr zu glauben als der Wahrheit:

Wieso glaubst du der Stimme, die schlechtes über dich sagt, mehr als der Stimme, die sagt Du kannst das?

 

● sich mit anderen zu vergleichen:

Das ist nicht sinnvoll, denn jeden gibt es nur einmal und du willst bestimmt keine Kopie sein, sondern ein Original.

 

● der Perfektionismus:

Du darfst Fehler machen, Schwächen haben und fallen, weil du ein Mensch bist, und in deiner Gebrochenheit zeigt sich Gottes Stärke. Seine Größe übersteigt jede Schwierigkeit.

 

Was hilft dir, dich besser annehmen zu können?

1. Schreibe dir diese Woche jeden Tag zwei Dinge auf. Eine Sache, die du an dir bewunderst und wofür du dankbar bist, und einen Punkt, in dem du dir Veränderung wünschst und die Hilfe Gottes ersehnst!

 

2. Betrachte diesen Bibelvers und lass dich berühren und verwandeln von Seinem heilenden Wort: Der Herr, der dich erschaffen und geformt hat, sagt zu dir: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich auserwählt und erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, DU (Julia, Pia, Miriam, Franzi, ...) gehörst mir!“ (Jesaja 43,1)

 

Stelle Gott die Frage: Wie siehst Du mich? Bitte Ihn, dir zu helfen, dich so zu sehen und anzunehmen wie Er es jede Sekunde deines Lebens tut. Verinnerliche diese Wahrheit Gott liebt Dich! Sag ja zu dir, zu allem was dich ausmacht, denn wenn du dich annimmst, können das auch andere und du wirst mehr und mehr strahlen!

 

~ Maria     (24.03.2019)


WHO YOU ARE MENT TO BE

 

Zu Beginn möchte ich dir eine ehrliche Frage stellen:

- Findest du, es sollte sich etwas in unserer Kirche ändern? -

Sei ganz ehrlich mit dir selbst.

 

Als ein Journalist Mutter Teresa fragte, was sich in der Kirche ändern sollte, antwortete sie: Sie und ich.

 

Mit ändern ist nicht gemeint, sich um 180° zu drehen, weil etwas an dir nicht passt, sondern lediglich an sich zu arbeiten.

Erst nachdem du an dir selbst gearbeitet hast, kannst du es nach außen hin tragen.

 

1. Um an sich zu arbeiten, braucht es Einsicht. Wenn du Jesus darum bittest, dass er dir in diesem Prozess hilft und dir die nötige Einsicht und Kraft gibt, wird er es tun. II PRAY 

 

2. Trete in eine tiefe/tiefere Beziehung mit deinem Gott ein!  Ein Punkt, an dem JEDER arbeiten kann, ist die Gottesbeziehung. Erst wenn du fest in der Liebe Gottes verankert bist, kannst du diese Liebe nach außen zu deinen nächsten tragen. II LOVE 

 

3. Du bist UNENDLICH geliebt!

Wenn du diese kostbare, wundervolle Liebe von Gott erfahren darfst, dann darfst du dich selbst annehmen - ohne dich runter zu machen oder nach oben zu hypen.

>> Du wirst nach außen STRAHLEN! <<  II SEE THE BEAUTY

 

Ich ermutige dich, nächste Woche mehr Zeit fürs Gebet zu nehmen und tiefer einzusteigen. 

Bitte den Herrn, dass ER dir zeigt, wozu du berufen bist!

II Lass dich innerlich vom Hl. Geist formen! LET IT HAPPEN! II

 

Ich wünsche dir, dass du diese Erfahrung machen darfst und dich auf dieses Abenteuer einlässt. Amen!

 

 ~ Miriam     (17.03.2019)


Heiligkeit bedeutet:

 

 

-Leben in Fülle

-Evangelium sichtbar machen

-volle Selbstverwirklichung

-Einheit mit Christus

 

 

Seid heilig, weil ich heilig bin 1. Petrus 1,16

 

 

Wir sind ALLE berufen HEILIG zu sein, indem wir in der LIEBE leben und täglich mit unseren Werken persönliches Zeugnis ablegen, jeder dort, wo er ist.

 

Epheser 1,4:

Schon vor Beginn der Welt, von allem Anfang hat Gott uns, die wir mit Christus verbunden sind, auserwählt. 

Er wollte, dass wir zu ihm gehören und in seiner Gegenwart leben, und zwar befreit von aller Sünde und Schuld. Aus Liebe zu uns.

 

Jeremia 1,5:

Ich habe dich schon gekannt, ehe ich dich im Mutterleib bildete, und ehe du geboren wurdest, habe ich dich erwählt, um mir allein zu dienen.

Du sollst ein Prophet sein, der den Völkern meine Botschaften verkündet.

 

Hab keine Angst vor der Heiligkeit!

Sie wird dir nichts an Kraft, Leben oder Freude nehmen!

 

 

Heiligkeit ist keine Kopiervorlage!

Jeder Gläubige muss seinen eigenen Weg erkennen und sein Bestes zum Vorschein bringen, das was Gott in einen persönlich hineingelegt hat.

(Jeremia 1,5)

 

 

Es gibt keine 2. Klasse, nur die 1. Klasse.

Lukas 14,27:

Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

 

 

Es geht aber nicht von heute auf morgen, man kommt nur in kleinen Schritten voran. Aber DEIN Leben ist DEINE Mission.

 

 

AUFGABE:

Bete diese Woche täglich ein Gesätz vom Rosenkranz, denn Maria hilft uns heilig zu werden!

 

~ Julia     (10.03.2019)